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Die perfekte Aufstiegshilfe für Dein Pferd finden

Nicht selten kommt es vor, dass einige Reiter ihre Kollegen müde von der Bande aus belächeln, weil diese eine Aufstiegshilfe für Pferde verwenden. Der Grund dafür ist aber nicht die Faulheit oder Unbeweglichkeit des Reiters, vielmehr möchte man den Rücken des Pferdes entlasten und schonen. Also haben Aufstiegshilfen mit einer, zwei oder mehreren Stufen einen durchaus praktischen Mehrwert für Pferd und Reiter und ihre volle Existenzberechtigung.

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Welche Arten von Aufstiegshilfen für das Pferd gibt es?

Im Grunde gibt es unzählige Arten, die sich wiederum alle unterscheiden, – je nach Hersteller und Größe des Pferdes.

❗Die Größe ist nämlich entscheidend und sollte unbedingt berücksichtigt werden.

❗Auch sollte ein Blick auf die geeigneten Materialien geworfen werden.

❗ Zuletzt kann die Optik darüber entscheiden. Immerhin gibt es auch in Sachen Farben einiges im Angebot.


Ein, zwei oder drei Stufen?

Diese Frage lässt sich leicht anhand der Pferdegröße beantworten:

Regel:
Steht man auf dem Hocker, so sollte man idealerweise über den Rücken des Pferdes sehen können.

Kinder, welche auf Ponys aufsteigen wollen, benötigen oft nicht mehr als einen kleinen, klappbaren Holzhocker. Große Pferde und kleine Menschen würden damit nicht weit kommen und sollten auf mehrstufige Aufstiegshilfen umsteigen.


Klappbar oder nicht klappbar (,das ist hier die Frage)?

 

Klappbar
Klappbare Aufstiegshilfen zum Reiten haben den Vorteil, dass sie direkt nach dem Reiten platzsparend in der Sattelkammer verstaut werden können.
Nicht klappbar
Sind die Aufstiegshilfen nicht klappbar, so dienen sie als praktische Sitzhilfe, beispielsweise für den Reitlehrer. Hier kommt es also ganz auf den persönlichen Geschmack an.

Warum sollte ich eine Aufstiegshilfen verwenden?

„Das sieht doch total bescheuert aus!“ Das mag zwar einigen so vorkommen, allerdings hat es einen guten Grund, warum sie sinnvoll ist.

Und zwar nicht den, dass der Reiter zu unsportlich, zu dick oder zu faul ist, sondern weil es für das Pferd wirklich schonender ist. Sehen wir uns nämlich die Belastung des Pferderückens während des aufsteigens an, so wirst Du zu dem Schluss kommen, dass eine Aufstiegshilfe eine gute Alternative ist.

►  Vor allem dann, wenn täglich mehrmals auf- und abgestiegen werden muss!


Was passiert beim Aufsteigen mit dem Pferderücken?

Stellen wir uns vor, wir würden ein 6-Pack Wasser einseitig von A nach B tragen, und dies mehrmals pro Tag wiederholen. Um das Gleichgewicht halten zu können, muss mit enorm viel Druck/Kraft entgegengewirkt werden.

Adäquat zum Pferd:
Beim Aufsteigen passiert etwas Ähnliches, wobei hier das Gewicht des Reiters, plus das Gewicht des Sattels dazu kommt.

Viele Anfänger ziehen sich dann mühevoll am Pferderücken hoch, erst dann folgt die gleichmäßige Verteilung. Es kommt mit der Zeit zu einseitigen Verspannungen, eben so, als würden wir täglich 6-Packs Wasserpackungen von A nach B schleppen.

Eine Aufstiegshilfe ist also keine Schande für die Reiterwelt, sondern eine Entlastung für den Pferderücken unseres Lieblings.


Welches Material ist am geeignetsten?

Auch in Sachen Materialien unterscheiden sich die Aufstiegshilfen für das Pferd enorm. Entsprechend dazu gibt es sehr günstige Modelle, und solche die etwas teurer, dafür aber widerstandsfähiger sind:

A Für die Verwendung im Außenbereich eignen sich meist Aufstiegshilfen aus Metall oder robustem Kunststoff.

 

BFür die Nutzung in einer Halle können auch Holzmodelle ausreichen.

 

❗Wichtig ist allerdings, dass das Material (unabhängig welches es nun ist) möglichst stabil sind und keine Verletzungsgefahr für Pferd und Reiter darstellen.

Ja Praktischerweise sollten die Aufstiegshilfen auch Anti-Rutsch-Noppen auf den Trittflächen besitzen, sodass sich auch hier die Verletzungsgefahr bei Regen minimiert.


Fest installierte oder Tragbare Aufstiegshilfen zum Reiten?

 

Fest installiert
Sie haben den großen Vorteil, dass diese nicht während der Verwendung umfallen, und stabil an der Bande befestigt werden können.
Tragbar
Sie hingegen lassen sich praktisch überall mit hin nehmen, beispielsweise zu Turnieren oder größeren Wanderritten.

Fazit

Wer sich eine Aufstiegshilfe für das Pferd zulegen möchte, der tut sowohl sich, als auch seinem Pferd etwas Gutes. Beim Kauf kann man nicht unbedingt viel falsch machen. Dich für den Kauf zu entscheiden, heisst den Rücken Deines Pferdes zu schonen!