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Zinkmangel beim Pferd

Zinkmangel beim Pferd

Ist der Stoffwechsel bei uns Menschen gestört, so ist eine häufige Ursache Zinkmangel. Auch beim
Pferd kommt dieser sehr häufig vor. Nimmt dein Pferd zu wenig Zink über die Nahrung auf, so kann
sich der Zinkmangel in vielfacher Weise bemerkbar machen.
Häufige Symptome sind Haut- und Fellprobleme sowie Stoffwechselschwierigkeiten.

Vermehrter oder unharmonischer Haarausfall oder borkige Auflagerungen auf der Haut und vor allem Juckreiz können auf Zinkmangel beim Pferd hinweisen.

Ein erhöhtes Risiko, an Hautkrankheiten wie Pilzbefall zu leiden, geht mit mangelndem Zink beim Pferd einher. Hat dein Pferd Problem beim Fellwechsel, muss es sich nicht unbedingt um das Cushing Syndrom handeln, sondern kann es auch sein, dass du nur ein wenig Zink für Pferde extra geben kannst, und das Problem hat sich erledigt.
Gesellen sich zu den Hautproblemen brüchigen Hufe, eine mangelnde Hornqualität oder Strahlfäule, so wird es wahrscheinlicher, dass Zinkmangel beim Pferd vorliegen könnte.

Bei Hufproblemen wird dazu geraten, dem Pferd eine Kombination von Zink und Biotin sowie Aminosäuren über ein Zusatzfutter zur Verfügung zu stellen.

Vielleicht verringern sich hierdurch die Symptome, vielleicht aber auch nicht. Um sicherzugehen, ob Zink für Pferde wirklich Abhilfe schaffen kann, solltest du ein Blutbild vom Tierarzt anfertigen lassen.

So lässt sich auch feststellen, ob vielleicht doch problematischere Ursachen, wie zum Beispiel Cushing,
zugrunde liegen oder ob noch andere Mineralien und Spurenelemente fehlen.

Ist der Stoffwechsel aufgrund eines zu niedrigen Gehalts an Zink gestört, so ist dein Pferd
besonders anfällig für Infekte, leidet vielleicht an Appetitlosigkeit und magert dadurch eventuell sogar ab.
Auch können Erkältungskrankheiten oder Mauke auf Zinkmangel beim Pferd hinweisen. Die
Wundheilung ist oft gestört, wenn ein Zinkmangel vorliegt.

 

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Nur wie viel Zink benötigt denn ein Pferd?

Im Durchschnitt lautet die Fachliteraturempfehlung 35 Milligramm Zink pro
Kilogramm Trockenmasse (Heu oder Kraftfutter). Rekonvaleszente Pferde benötigen zur Genesung mehr. Ein gewisser Anteil davon ist bereits im Gras, Heu oder Getreide enthalten, also unbedingt die Dosierungsanleitung des jeweiligen Produktes beachten.

Den höchsten Anteil an Zink findet man übrigen unter den Getreidesorten im Hafer, dem Getreide, das am besten vom Pferd verstoffwechselt werden kann, also bereits im Dünndarm.

In einigen Situationen erhöht sich der Bedarf, zum Beispiel wenn die Futterration einen erhöhten Kupfer- und Calciumgehalt aufweist. Denn Zink- und Kupferwerte stehen in einem direkten Zusammenhang.

Mehr Zink bedarf mehr Kupfer, denn sonst leidet das Pferd bald statt unter einem Zinkmangel unter einem Kupfermangel.

Dieser Zusammenhang kann vor allem für tragende Stuten und heranwachsende Fohlen gefährlich werden, da ein Kupfermangel verkürzte Sehnen während des Wachstums mit sich bringen kann. Bei tragenden Stuten kann ein Zinküberschuss sich auf die Leber des Fötus auswirken, was gefährlich für das heranwachsende Fohlen werden kann, da das Ungeborene nun wieder zu wenig Kupfer erhält.

Auch in Zeiten des Fellwechsels braucht dein Pferd mehr Zink. Stress, wie zum Beispiel durch
Transporte, Stallwechsel oder ein ungünstiges Herdengefüge, zieht auch einen erhöhten Zinkbedarf
mit sich. Leidet dein Pferd unter einer Infektionskrankheit, so benötigt es mehr Zink, um wieder
gesund zu werden.

Zink für Pferde kann also einige Probleme verbessern, sollte allerdings nicht wahllos in das Pferd
hineingeschüttet werden. Der Zinkbedarf steht mit dem Kupferbedarf im Zusammenhang und eine zu hohe Dosierung kann zu erheblichen Störungen des Mineralsstoffgleichgewichts führen.

Um festzustellen, ob dein Pferd Zink benötigt oder nicht, lasse am besten ein Blutbild durch den Tierarzt anfertigen.
Dieser kann damit die genaue Dosierung an Zink ermitteln.

Möchtest du kurmäßig Zink zufüttern, so kannst du dieses ohne Bedenken tun. Während des Fellwechsels oder nach Operationen und zur Verbesserung der Wundheilung ist eine Zinkkur über einen Zeitraum von 1-2 Monaten sinnvoll und unschädlich.